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Qualität braucht man nicht zu definieren, man muß sie begreifen!
Qualitätsprofil von Unternehmen
Was ist Qualität?
Unternehmensprofil + Unternehmensqualität? = Qualitätsprofil?
Qualität des Managements = Qualität der Produkte = Qualität der Leistungen? = Unternehmenserfolg?
Ich kann und möchte keine (neue) Definition der Qualität liefern. Meine Erfahrung ist, dass jedes Unternehmen für sich definieren muß, was unter Qualität
des Unternehmens bzw. der eigenen Arbeit verstanden wird. Ich sehe darin den Schlüssel zum Erfolg!
Deshalb sind für mich die ersten Fragen in jedem Unternehmen:
- Wer seid Ihr?
- Was wollt Ihr?
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Qualitätsprofil hat für mich etwas mit Wertevorstellungen zu tun. Ich denke, dass ein Unternehmen erfolgreich ist, wenn es an sich selbst glauben
kann! Dahinter verbirgt sich der Glaube an der Wert der Arbeit.
Unternehmen steht für etwas sinnvolles. Wir sind stolz auf unsere Produkte, Leistungen ... . Wir achten Kunden und Mitarbeiter ... .
Wichtig ist, auch die ethischen Werte in Worte zu fassen, selbst in Zeiten wirtschaftlichen Druckes. Ich sehe keinen Widerspruch darin, dass eine "weiche Unternehmenskultur"
durchaus mit "harten Fakten" untersetzt werden muss. | Es geht mir oft so, dass ich zum ersten Mal in eine Unternehmen komme und denke: Wow, mit diesem Unternehmen
möchte ich arbeiten! Ich spüre die Identität, den Stolz, die "Seele". Entscheidend für mich ist dafür nicht die luxuriöse Ausstattung - allerdings auch nicht hinderlich,
wenn es zum Profil passt und wenn man es sich leisten kann! |
Qualitätsprofil eines Unternehmens ist für mich gleichzeitig die Veränderungsbereitschaft, die Flexibilität und die Entwicklungsfähigkeit.
Gerade in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Lage gilt es, alle Energie in das zu stecken, was geht - nicht was nicht geht!
Ich weiß nicht, ob die "Beraterweisheit" - ein Unternehmen muss alle 90 Tage einen Mehrwert schaffen - auf alle und zu jeder Zeit zutrifft, aber ich würde die Frage stellen an
jede(n) Beteiligten: Welchen Mehrwert hast Du heute für das Unternehmen gebracht?
Voraussetzung dafür ist die Messbarkeit der Ziele, die eindeutige Zuständigkeit und die Transparenz der Prozesse. Es geht nicht nur um die großen Dinge - gemeint ist auch die Begeisterung an
kleinen Veränderungen! | Es gibt Beispiele, die mir Mut machen, diese These zu vertreten. So bekam ich im letzten Jahr Kontakt zu einem Kunden, der mir sofort sagte: Wir sind Zulieferer für x, (der jeden Tag im Radio als Konkursunternehmen genannt wurde), wenn Sie trotzdem mit uns arbeiten wollen
- wir werden es schaffen, aber mit neuem Kurs! Dazu gehört auch Qualitätsmanagement. Ich habe in der Zeit der Umstellung nicht einmal eine KLage gehört, trotz sehr schwieriger Lage.
Heute ist das Unternehmen mit doppelter Mitarbeiterzahl für prominente Kunden tätig mit großen Visionen für die Zukunft! | |
Qualitätsprofil ist für mich gleichzeitig "Kommunikationsprofil". Damit entsteht die Assoziation zu einem "menschlichen Unternehmen". Unternehmen sind
Menschen und Kunden sind Menschen. Menschen sind Akteure und nicht Institutionen. Das bedeutet, daß es im Unternehmen eindeutige "Spielregeln" geben muss, wie miteinander
und mit anderen umgegangen wird. Darunter verstehe ich auch das "Vorleben durch das Management", "Fehlerkultur" (keine Kultur der "Schuldzuweisungen"),
Offenheit und Ehrlichkeit zu Kunden und Lieferanten und auch - Geschäfte ernst nehmen und trotzdem Spaß haben! (Lachen, aber echt!, Spaß am "Banalen" haben.)
| In einem Seminar für Führungskräfte behandelte ich das Thema "Qualitätsbewusstsein und Motivation", an dem sich eine
heftige Diskussion entzündete. Alle Teilnehmer hielten das für die Stelle mit dem größten Potential, waren aber ziemlich resigniert. "Ich habe meinen Mitarbeitern
schon so oft gesagt, Ihr sollt Ideen einbringen, aber es tut ja keiner ... . Wir haben dazu lange über "motivierende Bedingungen" diskutiert ... .
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