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Ein Unternehmen braucht Programme. Mir ist es relativ egal, ob ein Unternehmen "Visionen" entwickelt, eine "Mission" hat, ein Leitbild, strategisches Konzept
oder Business-Plan - wenn nur etwas da ist, wo eindeutig das "Bild" des künftigen Unternehmens erkennbar ist, messbare Ziele als Maßstab gesetzt werden, Strategien für die Umsetzung
erkennbar sind und Maßnahmen daraus abgeleitet werden. Art und Umfang dieser Konzeptionen sind von Größe und Charakter des Unternehmens abhängig. Man kann dazu auch "Balanced Score Cards"
verwenden, (man muss es aber auch nicht tun). Wichtig ist, dafür Zeit (der Geschäftsleitung!) einzuplanen!
Die Orientierung muss auf Visionen beruhen ("Wenn das Leben keine Vision hat, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen. - E. Fromm), darüber
hinaus aber auch auf exakten Fakten und Unternehmenskennzahlen. Dazu gehören Markttrends, ungefährer Stand (keine Zahlen, wo man die Antwort kennt),
subjektive Faktoren messbar gemacht.
| Ich hatte die Moderation in
einem "Positionierungsworkshop" mit der Leitung eines Bildungsunternehmens, vorbildlich organisiert (außerhalb der "eigenen Räume" in kreativer Umgebung und "freien Kopf").
Wir hatten Ideen und Fakten auf PIN-Wand gesammelt und kamen zu der überraschenden Erkenntnis: "Das ist ja ein "Bauchladen-Sortiment" - wollen wir das wirklich?"
Diese Situation habe ich nicht nur einmal erlebt, sondern vielfach in unterschiedlichen Branchen und Unternehmen.
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