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Jeder weiß, was er soll, jeder tut, was er soll, jeder mag, was er soll!
Ergebnisorientierte Führung
In einem Unternehmen arbeiten alle auf ein gemeinsames Ziel hin, es bestehen eindeutige Zuständigkeiten (nur ein/r ist verantwortlich), es werden
klare Entscheidungen getroffen!
Meine Erfahrung ist, dass auf diesem Gebiet in Unternehmen aller Branchen Potentiale vorhanden sind. Wenn ich dann Formulierungen
verwende wie "Jeder muss tun, was er soll, nicht, was er am liebsten tut." ist das keine böswillige Auslegung. Wenn ich schon nicht weiß,
was ich zuerst tun soll, werde ich die Dinge tun, die mir mehr liegen! Unter diesem Aspekt werden häufig die als formal gesehenen Organigramme und
Funktionsbeschreibungen anders bewertet. | In einem
modernen Dienstleistungsunternehmen mit einem für mich sehr beeindruckenden Unternehmenskonzept traf ich auf
ein Management mit 3 Geschäftsführern. Alle waren der Meinung, dass keine Differenzierung ihrer Verantwortung notwendig war.
("Wir sind uns so einig, dass jeder den begonnenen Satz des einen im selben Sinne vollendet.") In Gesprächen mit den Mitarbeitern
stellte sich heraus, dass trotzdem häufig nicht klar war, wer eine Entscheidung zu treffen hatte.
Klare Abgrenzungen waren hilfreich. |
In einem Unternehmen sollen Ergebnisse kontrolliert werden, nicht Menschen!
Das setzt voraus, dass Verantwortlichkeiten (auf niedrigstmöglichst Niveau) festgelegt sind und Freiraum für eigene Entscheidungen
gelassen wird. Freiraum braucht aber auch Abgrenzung in Form von Kontrolle über die Ergebnisse.
Potenziale liegen auch auf dem Gebiet der klaren Anweisungen und Entscheidungen, ohne Floskeln und Ausflüchte, in klarer Sprache
(unter Vermeidung der Sprache der Schuldzuweisungen). Es muss jedem Entscheidungsträger bewusst sein, da keine Entscheidung auch eine ist!
Und zwar häufig eine falsche! | In einem Facility Management - Unternehmen musste ein Bericht
immer zu jedem 1. des Monats beim Kunden sein. Der Geschäftsführer beklagte, dass die zuständige Kollegin zwar sehr ordentlich arbeitete, aber still am Schreibtisch saß und wartete, wenn die
dafür notwendigen Zahlen nicht kamen. Auf meine Frage, ob die Kollegin wusste, dass sie für den fertigen Bericht
bezahlt würde und nicht für ihre Anwesenheit vor dem Computer, wurde er sehr nachdenklich! |
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